über 30 JahreIm Februar 1981 wurde unser erster Film für das Fernsehen gedreht. Mit dem Titel „Jeder braucht ein Du“ portraitierte dieser 30-minütige Film die engagierte Hilfe von Laien für psychisch Kranke. Realisiert wurde der Film für die Redaktion „Gott und die Welt“ im Auftrage des Westdeutschen Rundfunks.

Es folgten seit dem viele weitere spannende Dokumentationen und Reportagen für die unterschiedlichsten Redaktionen und Sender. Mehr dazu auf diesem Portal.
SWR

Schwangau

Die bergige, manchmal felsige Landschaft mit ihren zahlreichen malerischen Seen und Flüsschen und die darin eingebetteten kleinen Örtchen des Ostallgäus bestätigt auch im Winter alle touristischen Klischees und liegt zu recht an der romantischen Straße.

Kurz hinter Füssen bei Schwangau beginnt die Touristenroute und das mit einem wahren Höhepunkt: Schloß Neuschwanstein und Schloß Hohenschwangau. Hoch über dem Alpsee stehen die beiden berühmtesten Schlösser der Wittelsbacher. Schwangau selbst ist ein kleines Allgäuer Dorf mit etwa 3.500 Einwohnern – kaum erwähnenswert, wären da eben nicht die beiden berühmten Schlösser…
… und seit 2011 das Museum der bayerischen Könige. Zu Füßen der Schlösser ist das Museum sicher eines der schönst gelegenen in ganz Deutschland. Im ehemaligen Grandhotel Alpenrose hat das Museum der Wittelsbacher seinen Platz. Ein gr0ßes Panoramafenster öffnet den Blick auf den Alpsee.
O-Ton PB Dr. Luitgard Sofie Löw, Direktorin Museum der Bayerischen Könige: „Hier in diesem Panoramafenster greifen wir nochmal die Vorstellung auf, die die Könige im 19ten Jahrhundert hatten. Alle waren Naturromantiker. Und deswegen ist es auch hier eigentlich ganz gut verständlich, als der Kronprinz mit seinem Bruder hier in diese Gegend gekommen ist. Er hat eine Reise durch Bayern unternommen und kam dazu auch nach Füssen und hat sich hier in diese Burgruine verliebt und hat sie innerhalb kürzester Zeit zum Schloß Hohenschwangau aufbauen lassen.“
Auf der selben Etage, direkt im Anschluss an das Panoramafenster befindet sich der Kern des Museums: Der Saal der Könige. Beim Umbau des Hotels zum Museum wurde er in das historische Gebäude integriert. Zentrales Ausstellungsstück ist der sogenannte Nibelungen-Tafelaufsatz, der einmal mehr die romantische Sicht auf ’s Mittelalter zeigt. Ganz besonders aber vermittelt das Museum Einblicke in die Geschichte der Wittelsbacher von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.
Direkt neben Museum liegt der Alpsee, einer von vier Seen rund um Schwangau. Er war König Ludwigs liebster Badesee. Ertrunken ist er aber knapp 70 Kilometer entfernt von hier bei Starnberger – eine noch bis heute nicht wirklich geklärte Geschichte. Mitten in Schwangau liegt der Kurpark, der 2013 sein 75-jähriges Jubiläum feiern konnte. Für den aufmerksamen Betrachter ist der Park als Leitfaden durch die Natur und Kultur rund um den Ort zu sehen. Der natürliche Pflanzenwuchs, unregelmäßige große Wiesenflächen und baumgesäumte Wege haben in den vergangen Jahrzehnten quasi das Allgäu im Kleinen entstehen lassen und der Besucher vergisst völlig, dass dieser Park einst von Menschen angelegt wurde. Der Tegelberg ist ein markantes, unmittelbar steil aus dem Alpenvorland aufragendes Massiv bei Schwangau. Die gleichnamige Bahn nimmt die Besucher mit auf immerhin 1881 Meter Höhe über Schwangau. Immerhin bis zu 470 Personen pro Stunde kommen so bequem hinauf. Dadurch ist der Tegelberg im Sommer wie im Winter ein beliebtes Ziel für Bergwanderer.
Auch für Körper und Seele wird in Schwangau gesorgt. Unweit der Königsschlösser liegt die Kristall-Therme. Von jedem Bereich der Becken ist Schloss Neuschwanstein zu sehen. Die Architekten haben versucht aus den Schlössern Höhepunkte der Gestaltung zu übernehmen und sie in die Therme zu integrieren. Außerdem verzieren fünfzehn Tonnen Edel- und Halbedelsteine, die nach der Heilslehre der Hildegard von Bingen angebracht wurden, die Thermen- und Saunalandschaft. Da wird das Schwimmen und Saunieren fast zur Nebensache. Damit schließlich auch das kulinarische Bedürfnis befriedigt wird, kann der Gast die örtliche Brauerei besuchen. Wer mag informiert sich vorher beim Braumeister noch über die Herstellung des Gerstensaftes.
O-Ton Andreas Helmer, Braumeister und Wirt: „Wir sind eine kleine Gasthausbrauerei. Also wir brauen immer pro Sud zirka 10 Hektoliter – also 1000 Liter. Als regionale Spezialität brauen wir Monats- und Jahreszeit bezogene, immer Spezialbiere.“
Passend zum Winter, zur Fastenzeit oder zum Frühjahr weiß man also immer ganz genau, was in aller Ruhe genießen kann. Eine kräftige Bauernbrotzeit oder einen Sauerbraten mit Knödeln inklusive. Deftiges Essen und kräftiges Bier haben zu Füßen Neuschwansteins Tradition.

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