über 30 JahreIm Februar 1981 wurde unser erster Film für das Fernsehen gedreht. Mit dem Titel „Jeder braucht ein Du“ portraitierte dieser 30-minütige Film die engagierte Hilfe von Laien für psychisch Kranke. Realisiert wurde der Film für die Redaktion „Gott und die Welt“ im Auftrage des Westdeutschen Rundfunks.

Es folgten seit dem viele weitere spannende Dokumentationen und Reportagen für die unterschiedlichsten Redaktionen und Sender. Mehr dazu auf diesem Portal.
SWR

Po-Ebene

Interessanter Ausgangspunkt für eine Reise in die östliche Po-Ebene ist Verona. Seit 2000 gehört ihre Altstadt zum Weltkulturerbe. Das gut erhaltene Amphitheater ist etwa zeitgleich mit dem Kollosseum in Rom um 50 n. Christus erbaut worden.

Wie vor 2000 Jahren ist es heute noch ein beliebter Veranstaltungsort. Ein englischer Dichter sorgte mit seiner weltbekannten Tragödie für die zweite große Attraktion der Stadt: Romeo und Julia. Das Haus der Capulets mit seinem viel besungenen Balkon ist jedes Jahr Anlaufpunkt für tausende Touristen.

Trotz Verbotes verewigen sich Liebende hundertfach an den uralten Wänden des berühmten Hauses – in der Hoffnung auf ein wenig mehr Glück in der Liebe... Südlich von Verona beginnt die „Strada del Riso“ – die „Reisstraße“. Eigentlich ist es gar keine Straße, mehr eine Region. Um sich gegen die Industriegiganten aus den westlichen Provinzen behaupten zu können, setzen die Veroneser Reisbauern vermehrt auf Tourismus. Und das ist gut so. So kann der Reisende vieles entdecken.

Ein besonderes Highlight: der Besuch der „Pila Vecia“, einer alten Reismühle. Mit Begeisterung erklärt Gabriele Ferron seinen Gästen den alten Mechanismus.

(O-Ton Gabriele Ferron)

6 Stunden lang werden die Körner so bearbeitet.

(O-Ton Gabriele Ferron)

Anschließend geht es in den Kräutergarten. Gabriele Ferron ist ein begeisterter Koch. Mit den aromatischen Zutaten will er aus seinem Reis ein Rissotto zubereiten. Auf kleiner Flamme köchelt der Reis bereits in klarer Gemüsebrühe. Das Ganze ist noch ein wenig flüssig. In dieser Phase muß Gabriele ständig rühren, damit nichts anbrennt. Jetzt kommt noch etwas Butter dazu. Und schließlich Parmesankäse, wie der Reis ebenfalls eine Spezialität der Region. Der Käse wird untergerührt.

Jetzt ist die Stunde der frischen Gartenkräuter: Basilikum, Minze, Dill und Schnittlauch wandern in den Topf. Schließlich noch ein Schuss kalt gepresstes Ölivenöl dazu: und fertig. Es kann serviert werden. Ein Kräuterrissotto wie es die Bauern am Po mögen.

Der Fluss bestimmt ihr Leben. Er begünstigt den Reisanbau und kann doch bedrohlich werden, wie der eine oder andere aus den „Don Camillo“-Filmen weiß. Die wurden hier in der Gegend um das Städtchen Brescello gedreht. Zwei bronzene Statuen erinnern an die Kontraheten aus dem 60 Jahre alten Film. An den Bürgermeister Peppone und den Priester Don Camillo. Der Kirchplatz hat sich kaum verändert – doch: die Häuser sind bunter geworden. Und wo die Filmhelden einst Espresso tranken, sind heute Besucher zu Gast.

Selbstverständlich in zwei „Fraktionen“ geteilt, wie die „Story“ es verlangt. Ein „Don Camillo und Pappone“-Museum erinnert an das legendäre Filmereignis. So bringt der Po Fiktion und Geschichte zusammen.

(O-Ton Sara Bussetti)

Im Kleller dieses alten Palazzos werden weitere Spezialitäten der Po-Region gelagert. Wurst und Culatello, ein Verwandter des Parmaschinken.
Wenn im Herbst der Nebel des Po bis in die Gewölbekeller dringt, lässt das feucht-luftige Microklima dort den wertvollen Culatello-Schinken heranreifen.

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