über 30 JahreIm Februar 1981 wurde unser erster Film für das Fernsehen gedreht. Mit dem Titel „Jeder braucht ein Du“ portraitierte dieser 30-minütige Film die engagierte Hilfe von Laien für psychisch Kranke. Realisiert wurde der Film für die Redaktion „Gott und die Welt“ im Auftrage des Westdeutschen Rundfunks.

Es folgten seit dem viele weitere spannende Dokumentationen und Reportagen für die unterschiedlichsten Redaktionen und Sender. Mehr dazu auf diesem Portal.
SWR

Nordwestportugal

Unberührte Natur im äußeren Nordwesten Portugals. Auf knapp 70 000 Hektar Land erstreckt sich der National Park Peneda Geres, der sich hufeisenförmig an der Grenze zu Spanien entlangzieht.

Er ist der einzige Nationalpark Portugals und steht seit 1971 unter Naturschutz. Je nach Höhenlage variiert die Landschaft stark. Voice over Paulo Ameida Lopes, Guide (National Park): “Die Region im Süden zeichnet sich durch hohe Berge und tiefe Täler aus. Im Norden bei Castro Laboreiro dagegen haben wir eine ganz andere Landschaft. Dort ist es flacher und auch milder.“ Weite Teile des Parks sind menschenleer. Die auffälligsten Bewohner sind die Garranas, kleine Wildpferde, die in der abgeschiedenen Bergwelt ihren Lebensraum fanden. Nur 9000 Einwohner verteilen sich auf die etwa 100 Dörfer. Die leben wie vor Jahrhunderten noch vorwiegend von der Landwirtschaft. Voice over Paulo Ameida Lopes, Guide (Getreidespeicher): “Geräte wie dieses nennen wir espigueiro. Das benutzen die Leute seit dem 17. Jahrhundert, um Getreide zu speichern. In der Regel ist es entweder ganz aus Granit oder aus Granit und Holz.“

Die Gegend im und um den Nationalpark lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Wandern kann man fast überall. Einen guten Ausgangspunkt bietet das Hotel Monte Prado direkt an der spanischen Grenze.

Von hier führt ein Wanderweg hinunter zum Fluss Minho. Auf ausgeschilderten Pfaden kann man die Ursprünglichkeit der Natur am besten entdecken. Was man unterwegs häufig sieht, sind die Anbauflächen für den Alvarinho. Er gilt als wichtigste Rebsorte für den Vinho Verde, den Weißwein, der über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Zum Anbaugebiet gehört auch Malgaço, ein einst strategisch wichtiger Standort zwischen Galizien und Portugal.

Viele Gebäude sind mehrere Hunderte Jahre alt, so auch das „Solar do Alvarinho“. Dieses alte Patrizierhaus vermarktet den für die Region bekannten Weißwein. Insgesamt 19 Produzenten aus der Region sind hier vertreten. Atmo, Weinprobe Sind es in Malgaço die kulinarischen Genüsse, ist es 70 Kilometer entfernt ein Gartenfestival, das die Touristen anlockt. In Ponte de Lima, einer der ältesten Städte Portugals, präsentieren Landschaftsarchitekten jedes Jahr Entwürfe zu einem bestimmten Thema. 2012 lautet dies „Ernährung“. Ein paar Hundert Meter weiter liegt der alte Stadtkern. Schon die Römer besiedelten Ponte de Lima und hinterließen eine Brücke, die der Stadt ihren Namen gab. Mit diesem Fluss verbindet sich ein stadtbekannter Mythos. Voice over Paulo Ameida Lopes, Guide (Römerbrücke): “Als die Römer hier am Lima ankamen, sollen sie sich geweigert haben, den Fluss zu überqueren, weil sie glaubten, dies wäre der mythische Fluss Lethes, der Fluss des Vergessens. Man sagte, dass jeder, der ihn überquert, sein Gedächtnis verliert. (PAUSE) Erst als der Heerführer den Fluss überquerte und jeden Soldaten einzeln beim Namen rief, trauten sie sich den Fluss zu überqueren, weil sie erkannten, dass der General sein Gedächtnis behalten hatte und an der Sage nichts Wahres ist.“

Waren es früher die Römer, so sind es heute die Pilger, die auf dem Jakobsweg in Ponte de Lima Station machen. Am Ende der alten Römerbrücke liegt eine renovierte Herberge. Täglich rücken hier Dutzende von Pilgern an, um einen der 60 Schlafplätze zu ergattern. Der Andrang ist groß. Für 5 Euro erhält man eine Übernachtung in einem Mehrbettzimmer. Den Balkonblick auf den Lima gibt es gratis dazu. Wer es exklusiver mag, für den gibt es am Stadtrand eine skurrile Alternative. Eine Designer-Unterkunft mit ausgewählten Art-Deco-Objekten. Dafür ist es hier sicher etwas teurer. Der tolle Ausblick aber kostet nichts.

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