über 30 JahreIm Februar 1981 wurde unser erster Film für das Fernsehen gedreht. Mit dem Titel „Jeder braucht ein Du“ portraitierte dieser 30-minütige Film die engagierte Hilfe von Laien für psychisch Kranke. Realisiert wurde der Film für die Redaktion „Gott und die Welt“ im Auftrage des Westdeutschen Rundfunks.

Es folgten seit dem viele weitere spannende Dokumentationen und Reportagen für die unterschiedlichsten Redaktionen und Sender. Mehr dazu auf diesem Portal.
SWR

Marseille

Marseille – zweitgrößte Stadt Frankreichs, ewiger Konkurrent von Paris und diesjährige europäische Kulturhauptstadt. Einen ersten Überblick über die Stadt verschafft man sich am besten von der Kirche Notre Dâme de la Garde.

Hier oben kann man den Stolz der Marseiller auf ihre Stadt am besten verstehen. Immerhin ist Marseilles flächenmäßig zweimal so groß wie Paris. Man hat sich herausgeputzt für das Kulturhauptstadtjahr. Die Promenade am alten Hafen wurde von Stararchitekt Norman Foster neu gestaltet, der Autoverkehr zurückgebaut und den Passanten und Touristen mehr Raum gegeben. Die Skulpturen symbolisieren die Ankunft der ersten Tiere für den Zoo von Marseille im 19ten Jahrhundert. Jetzt sind sie vor allem bei Kindern beliebter Tummelplatz.

Der alte Hafen ist heute Yachthafen und Haltepunkt für Ausflugsboote zu weiteren Attraktionen der Stadt. Von hier aus gelangt man gleich in die Altstadt. Vorbei an dem Pavillon für das Kulturhauptstadtjahr. Eigentlich sollte er ja nach dem Jahr wieder abgebaut werden. Aber mittlerweile lieben die Einwohner den Holzpalast. Also überlegte man, ihn einfach stehen zu lassen. Im Moment dient er als Infocenter rund um das Kulturhauptstadtjahr. Eine rote Linie zeigt dem Besucher den Weg hoch in die Altstadt.

Dort oben hat einst der junge Napoleon Buonaparte gewohnt, nachdem seine Karriere kurzzeitig einen Knick bekam. Ob er schon die ganz besonderen Brötchen zum Frühstück aß, die hier in der Nachbarschaft gebacken wurden? Man weiß es nicht. Auf jeden Fall haben die „Navettes“ – die „Schiffchen“ - Tradition. Und diese „Schiffchen“ gibt’s nur hier in Marseille.

„Die Navettes sind kleines Gebäck mit Orangenblättern. Und sie haben die symbolische Form des Schiffes, womit die Heiligen angekommen wären in Saint Maries de la Mer in der Camargue. Normalerweise haben wir hier in Marseille zwei große Prozessionen: eine in der Altstadt im Dezember in dem Ort, wo wir uns befinden, und eine auf der anderen Seite am zweiten februar für die Lichtmesse. Wir kaufen normalerweise 12 Navettes. Sie müsse n geweiht werden. Und nachher behalten wir eines das ganze Jahr wie einen Glücksbringer. Das ist eine schöne Tradition.“ Schon wieder wird ein Blech fertig und ist bereit für den Backofen.

Weiter geht es durch den schönsten Teil der Altstadt immer entlang der roten Linie. Eine weitere Spezialität Marseiller Handwerkskunst verbirgt sich in diesem Laden, einer Mischung aus Werkstatt und Geschäft. „Zur Weihnachtszeit haben wir hier zunächst die Hirten. Übrigens die „Santons“ repräsentieren das Volk der Provence. Also an ihrer Kleidung erkennt man ihren Beruf. Der Bauer aus Marseille, die alte Bäuerin, alle kleinen Völker aus der Provence, die passend zu ihrem Beruf eine entsprechende Opfergabe machen, als sie von der Geburt Jesu erfahren.“ Für alle Kunden sichtbar entstehen gleich neben dem Verkaufsregal neue „Santons“, Figuren aus Ton. Trotz ihrer Filigranarbeit lassen sich die beiden Künstlerinnen nicht aus der Ruhe bringen.

Wer in der Stadt genug gesehen hat, fährt mit dem Boot vom alten Hafen hinaus zur Iles du Frioul. Vorbei am Fort Saint-Jean hinaus auf’s Meer. Den Grafen von Monte Christo hat es nicht gegeben, er ist eine Romanfigur. Das Chateau d’If, sein berühmtes Gefängnis, gibt es allerdings. Nur bei gutem Wetter kann man dort anlegen. Die Nachbarinsel Frioul ist größer und verfügt über einen kleinen beschaulichen Hafen. Hier legt regelmäßig das Ausflugsboot an. So kann man sich Zeit lassen und die beeindruckende Aussicht auf Marseille und die berüchtigte Gefängnisinsel Chateau d’If genießen. Dann geht es wieder zurück.

Beliebter Treff in der Millionenmetropole sind für Wassersportler und Badehungrige – wenn es nicht zu kalt ist - die künstlich angelegten Strände. Und für alle die im Urlaub Ruhe suchen, lohnt sich der Besuch der Calanques, der fjordartigen, in den Kalkfelsen gewaschenen Buchten. Sormiou tief unterhalb der Küstenstraße ist so ein Platz, der abgelegen vom Touristenstrom jede Menge Ruhe verspricht. Der Weg dorthin ist beschwerlich, der abendliche Blick auf’s Meer phantastisch. Auch das ist Marseille.

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