über 30 JahreIm Februar 1981 wurde unser erster Film für das Fernsehen gedreht. Mit dem Titel „Jeder braucht ein Du“ portraitierte dieser 30-minütige Film die engagierte Hilfe von Laien für psychisch Kranke. Realisiert wurde der Film für die Redaktion „Gott und die Welt“ im Auftrage des Westdeutschen Rundfunks.

Es folgten seit dem viele weitere spannende Dokumentationen und Reportagen für die unterschiedlichsten Redaktionen und Sender. Mehr dazu auf diesem Portal.
SWR

Jura

Morgendliche Nebelschwaden über dem Lac St. Point. Ein stiller grüner Winkel, so präsentiert sich der See im französischen Jura. Langsam erwacht der See aus seiner beschauliche Ruhe. Mit ihrer sommerlichen Kraft verdrängt die Sonne die letzten Nebelfäden.

Eine Gruppe von Schülern will heute morgen das Paddeln lernen. Hierfür ist der See genau der richtige Ort. Neben dem Lernen steht vor allem der Spaß in der Gruppe im Vordergrund. Aber auch Ruhe suchende Spaziergänger finden rund um den See viel Platz für ausgiebige Wanderungen und ein wenig Angelspaß. Besonders beliebt ist der Ausflug zur Quelle der Doubs. Im tiefen Karstgestein entspringt der Fluss, dessen klares und eiskaltes Wasser sich auf verschlungenen Pfaden seinen Weg ins Freie bahnt. Auch von der Quelle aus führt ein bequemer Wanderweg durch Wald und Wiesen entlang des Flüsschens.

Wer mehr als beschauliche Spaziergänge machen möchte, kann auch mit launiger Führung hoch in den Bergen richtig Wandern gehen. Die Bergstation der Seilbahn, mit der man sich den beschwerlichen Aufstieg sparen kann, liegt in 1.600 Metern Höhe. Bei guten Wetter hat man von hier oben beste Weitsicht – mit Glück erkennt man das Mont Blanc Massiv. Hier sorgt der Bergführer mit seinem Transport-Alphorn für einen stimmungsvollen Beginn. Danach geht es auf gut ausgebauten Wanderwegen auf den Kämmen der Berge des Jura durch die faszinierende Natur.

Hier entscheidet dann jeder selbst, wie lange oder weit er gehen möchte. Nach so viel Natur und Bewegung schauen wir uns in dem kleinen Städtchen Pontalier um. Eine typisch französische Kleinstadt, die aber eine ganz besondere Attraktion zu bieten hat: ein Absinth-Museum.

(O-Ton Aurélie Plewa)

Im nur 30 km entfernten Schweizer Ort Couvet hatte man Ende des 18. Jh. begonnen, aus der Pflanze eine Medizin zu destillieren. Schnell wurde ein Schnaps daraus, dem damals besonders die Künstlerszene in Paris zusprach. Absinth wurde schließlich verboten.

Heute wird der Absinth in abgeschwächter Form nach uralten Rezepten in Pontalier gebrannt. Wer mag, kann die Brennerei besichtigen und bei einer kundigen Führung alles über dies berühmte Getränk erfahren.

(O-Ton Francois Guy)

Ganz Mutige oder vielleicht Neugierige lassen sich danach die obligatorische Verkostung nicht entgehen. Selbstversuche sollen ja die Besten sein. Wer sich jetzt wundert, warum wir in dem Bericht bisher nichts über Essen gesagt haben, obwohl wir doch im Mutterland der kulinarischen Genüsse sind, kann beruhigt werden. Aus dem Jura kommen einige der berühmtesten Käsesorten aus ganz Frankreich. Einer davon ist sicher der Comté.

(O-Ton Patrick Sancey-Richard)

Auf den saftigen Wiesen des Jura finden die Kühe genau die Nahrung, die dafür sorgt, dass aus ihrer Milch dann der würzige Käse gemacht werden kann. Wer mehr über den berühmten Käse erfahren will und sich genau über seine Herstellung informieren möchte, kann dies direkt in einer der Käsereien tun. Guter Käse muss reifen. Die Höhlensystem des Jura mit ihrem speziellen Mikroklima sind dafür bestens geeignet. Nach Monatelange Lagerung wird seine Qualität genau geprüft.

(O-Ton Clement Droz-Vincent)

Nach dem Test mit der “Kennernase” wird der Comté für Besucher zur Verkostung freigegeben.

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