über 30 JahreIm Februar 1981 wurde unser erster Film für das Fernsehen gedreht. Mit dem Titel „Jeder braucht ein Du“ portraitierte dieser 30-minütige Film die engagierte Hilfe von Laien für psychisch Kranke. Realisiert wurde der Film für die Redaktion „Gott und die Welt“ im Auftrage des Westdeutschen Rundfunks.

Es folgten seit dem viele weitere spannende Dokumentationen und Reportagen für die unterschiedlichsten Redaktionen und Sender. Mehr dazu auf diesem Portal.
SWR

Das Hönnetal

Das Hönntal im Sauerland. Von hier oben, dem Höhenflug, erhält man die zweifellos schönste Sicht auf das ganze Tal. Sein Namensgeber, die Hönne war lange die Lebensader der Region.

Vor Millionen von Jahren grub sich der linke Nebenfluss der Ruhr tief in den Kalksteinboden. Über Jahrtausende hinweg sind viele Felsen und Höhlen entstanden. Die entdeckt man am besten zu Fuß. „Diese Höhlenbildung hat dazu geführt dass das Gebirge ab und zu mal zusammengebrochen ist. Dieses Gestein durch den Zusammenbruch ist durch die heutige Hönne ausgespült worden und so bildete sich im Laufe der Zeit zwischen dem Hochplateau von Deilinghofen auf der westlichen Seite und Eisborn auf der östlichen Seite das Hönnetal.“

Das Wandernetz erstreckt sich über 250 Kilometer. Auf den vielen versteckten Pfaden entlang der Hönne kann man den Charme des urigen Tals am besten kennenlernen. Viele der Höhlen kann man heute besichtigen und das interessante Innenleben entdecken. „Auf unserer Wanderung durch 's Hönnetal sind wir jetzt in der Reckenhöhle angelangt. Die Reckenhöhle ist eine von 27 begehbaren Höhlen und die einzige Schauhöhle hier im Hönnetal.“ Doch nicht nur die Natur hat im Hönnetal ihre Spuren hinterlassen. In der Luisenhütte nahe der Kleinstadt Balve kann man in die Technik- und Kulturgeschichte von vor 250 Jahren eintauchen.

„Wir befinden uns hier vor dem Hochofen der Luisenhütte. Dieser Hochofen ist etwas ganz besonderes, denn er wurde mit Holzkohle betrieben. Das ganze Hüttenensemble ist komplett erhalten geblieben. Hier sehen wir zum Beispiel eine Simulation des Abstichs. So oder so ähnlich sah es vor 150 Jahren aus, als die Arbeiter hier noch tatkräftig gearbeitet haben.“ Betrieben wurde die Anlage nicht nur mit Holzkohle, sondern auch mit Wasserkraft. Im Museum kann man noch das uralte Wasserrad und eine voll funktionstüchtige Dampfmaschine sehen. Wie sich die Arbeit damals angefühlt haben muss, können Kinder in Workshops nachempfinden. Unter Einbeziehung aller Sinne lernen schon die Jüngsten verschiedene Handwerkstechniken kennen. Wandern macht hungrig. Deshalb kehrt die Wandergruppe erst einmal ein. Ulrich Vanselow bereitet eine regionale Spezialität zu. „Für unsere sauerländer Gäste gibt es heute ein ganz typisches Gericht: Potthucke. Das heißt „Der Topfhocker“. Die Mettwurst hockt hier in dieser Form mit drin. Das ist eine Pastete aus Kartoffeln. In gleichmäßige Scheiben geschnitten, kommt das gleich mit ein bisschen Butterschmalz in die Pfanne. Und damit so 'n richtiger Sauerländer satt wird, gibt 's natürlich gleich zwei Scheiben.“

Selbstveständlich serviert der sympathische Sauerländer das Essen persönlich. Nach der kalorienreichen Stärkung geht es über einen Panorama-Wanderweg weiter zur nächsten Attraktion. „So – nach unserer schönen Wanderung durch 's Hönnetal sind wir jetzt im Felsenmeer angekommen. Das Felsenmeer mit seinen bizarren Felsformationen und das Hönnetal, vorher mit seinen wunderschönen Höhlen, gehört beides zu der gleichen Felsformation. Das heißt, es ist alles Kalkgestein, was in Wuppertal beginnt, über Hagen und Iserlohn und im Hönnetal dann endet. Eine große Bedeutung hat die Hönne auch flussaufwärts in der „Arche Noah“ in Menden. Nicht etwa auf einem Schiff, dafür direkt am Wasser kann man große Überraschungen erleben. In einem Seitenbach der Hönne leben noch „echte“ Flusskrebse. „Ja, ich hab' plötzlich hier einen Krebs gesehen und – woll' n mal gucken, ob wir den so raus kriegen. Da heben wir ihn ja. Da kommt er. Das ist jetzt einer unserer heimischen Edelkrebse, die hier bei uns im Bach, das ist der zulauf der Hönne, der Limbergsbach, haben wir diese Edelkrebse noch heimisch. Ich werd' den Jungen mal jetzt wieder reinsetzen. So lange brauch' er nicht draußen. Aber es tut ihm überhaupt nichts, wenn er auch mal einen Moment an Land kommt.“ Nördlich von Menden erreicht die Hönne schließlich die Ruhr.

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