über 30 JahreIm Februar 1981 wurde unser erster Film für das Fernsehen gedreht. Mit dem Titel „Jeder braucht ein Du“ portraitierte dieser 30-minütige Film die engagierte Hilfe von Laien für psychisch Kranke. Realisiert wurde der Film für die Redaktion „Gott und die Welt“ im Auftrage des Westdeutschen Rundfunks.

Es folgten seit dem viele weitere spannende Dokumentationen und Reportagen für die unterschiedlichsten Redaktionen und Sender. Mehr dazu auf diesem Portal.
SWR

Canal du Midi

Der Canal du Midi im äußeren Südwesten Frankreichs. Bis heute ein Meisterbau, der Bootstouristen von überall anlockt. Für Individualurlauber eine gute Möglichkeit, die Gegend auf eigene Faust zu erkunden.

Ebenso gut geht das mit einem Wohnmobil, denn auch unter Campern wird die Gegend sehr geschätzt. Unsere Reise beginnt zunächst in Minerve, im Hinterland von Languedoc-Roussillon. Mit dem Wagen kann man das kleine Dorf gut erreichen. Schon von oben besticht Minerve durch seine markante Lage auf einem Felsvorsprung. “Minerve ist ein ganz kleines Dorf mit etwas mehr als Hundert Einwohnern. Es ist schon seit 3000 Jahren bewohnt und bekannt für seine Lage zwischen den Felsen. Die ersten Spuren gehen auf das quartäre Zeitalter zurück.“

Berühmt ist Minerve nicht nur für seine besondere Lage, sondern auch für seine dunkle Vergangenheit. Die Kreuzritter aus dem 13. Jahrhundert haben hier ihre Spuren hinterlassen. “Der Feldherr Simon de Montefort zwang die Katarer, ihren Glauben abzulegen und zum katholischen Glauben zu konvertieren. Als die sich aber weigerten, wurden mehr als 100 Katharer hier an diesem Ort verbrannt.“ Die Geschichte der als Ketzer verufenen christlichen Sekte lässt sich heute im Dorfmuseum nachvollziehen. Modelle aus Handarbeit erinnern an das Ereignis. Lebten hier früher die Katarer, so sind es heute vor allem die Winzer, die den reinen Glauben der Qualität predigen.

Im französischen Weinbaugebiet Languedoc-Roussillon liegt das Chateau de Pennautier. Vor dem Schloss werden auf Achtundreißig Hektar AOC-Weine aus verschiedenen Rebsorten erzeugt. 1 “Wir haben hier insgesamt 31 verschiedene Weine, wir sind bekannt für unsere Rot- und Weißweine, darunter für Chardonnay oder auch Sauvignon.“ Eine Kostprobe sollte man sich natürlich nicht entgehen lassen. Wer noch fährt, muss leider verzichten. Weiter geht es nach Carcassonne. Wie im Märchen präsentiert sich schon aus der Ferne: Europas größte und best erhaltene Festungsanlage. Die ältesten Mauern stammen noch aus der Römerzeit. Die engen Gassen der Altsadt und die unzähligen Türme zählen heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von den zinnenbekrönten Mauern hat man eine gute Sicht auf die „Ville basse“, die Neustadt unterhalb der Burganlage. Hier unten spielt sich das moderne Leben ab mit vielen Geschäften, gemütlichen Plätzen und Cafés. Beliebt ist die Unterstadt aber vor allem wegen ihrer Lage am Canal du Midi.

Ein Anziehungspunkt ist das Hafenbecken am. Mehrmals am Tag legen hier Boote ab. Denn die sind seit dem Bau des Kanals nicht mehr von hier wegzudenken. Er ist Europas älteste künstliche Wasserstraße. Auf Touristentouren wie dieser kann man ihn bestens erkunden. Wer das nötige Kleingeld hat, kann auch individuell Boot fahren und sich ein Hausboot mieten. Wir tauschen unser Reisemobil gegen ein „Reiseboot“. Einen Bootsführerschein braucht man dafür, wie in Frankreich üblich, nicht. Nurdie Bedienung sollte man sich vorher kurz erklären lassen. “Sie haben hier das Lenkrad und können nach links oder rechts steuern. Hier einen Hebel, um zu beschleunigen oder zurückzusetzen. Und alternativ haben Sie hier noch einen Joystick.“ “Das ist ganz einfach.“ “Ja, das ist ganz leicht.“

Bevor wir starten, nehmen wir die Innenausstattung ins Visier. Und die kann sich sehen lassen. Hausboote wie dieses sind erstklassig ausgestattet. Schlafplätze gibt es für bis zu 9 Personen. Es geht los. Wir fahren den Kanal Richtung Süden, vorbei an malerischen Dörfern und unter niedrigen Brücken wie dieser. Seinen Charme hat der Kanal über die Jahrhunderte hinweg erhalten. Seit 1996 gehört er zum Weltkulturerbe. Mit dem Hausboot ist man kaum schneller als zu Fuß. Vielleicht ist Hausbootfahren aber gerade deshalb so entspannend. Alltagssorgen lässt man hier garantiert hinter sich.

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