über 30 JahreIm Februar 1981 wurde unser erster Film für das Fernsehen gedreht. Mit dem Titel „Jeder braucht ein Du“ portraitierte dieser 30-minütige Film die engagierte Hilfe von Laien für psychisch Kranke. Realisiert wurde der Film für die Redaktion „Gott und die Welt“ im Auftrage des Westdeutschen Rundfunks.

Es folgten seit dem viele weitere spannende Dokumentationen und Reportagen für die unterschiedlichsten Redaktionen und Sender. Mehr dazu auf diesem Portal.
SWR

Brügge

Brügge zählt zu den schönsten und vor allem besterhaltenen mittelalterlichen Städte Europas.

Die Innenstadt ist von zahlreichen Grachten durchzogen, was Brügge den Beinamen „Venedig des Nordens“ einbrachte. Bis ins 15. Jahrhundert war die Stadt über einen Kanal mit dem Meer verbunden. Diesen Kanal gibt es heute noch. Ein Ausflugsboot pendelt zwischen Brügge und seinem ehemaligen Hafen. „Damme“, so heißt das Boot und auch jener Vorort. - Aber wo ist das Meer? Bert Vanhaecke vom Museum in Damme hört diese Frage oft.

O-Ton Bert Vanhaecke, Museumsdirektor: „Damme ist jetzt 15 Kilometer vom Meer. Das war ein Hafen. Wie war das möglich? Wir erzählen über die Versandung vom Vorhafen von Brügge…“ … der genau hier einmal gewesen ist. Diese Gebäude markieren den Verlauf der ehemaligen Kaianlage. Mit der Verlandung verlor Damme rasch an Bedeutung. Einzig die Verbindung zu Brügge blieb bestehen. Auch Brügge, damals nicht größer als die heutige Altstadt, verarmte.

Vom 83 Meter hohen Belfried schaut man weit über die damalige Stadtgrenze Brügges. Filip Jaques ist seit sieben Jahren hier oben Turmwächter. Er wacht über die Sicherheit der vielen Besucher und ist zuständig für das Glockengeläut. Selbstverständlich kennt Filip jedes Gebäude dort unten und hilft Touristen gern bei der Orientierung. „Die Liebfrauenkirche ist das zweithöchste Gebäude aus Backstein. Der Turm ist 80 Meter hoch. Das Konzertgebäude, können sie sehen, das ist das rote Gebäude am St. Salvatorturm.“ Alle 15 Minuten meldet sich das Läutewerk. Eine gigantische Spieluhr bedient die Glocken im Turm automatisch. 366 Stufen geht es übrigens hinauf und hinunter – eine sportliche Herausforderung.

Vor dem Belfried liegt der Große Markt, zu jeder Jahreszeit Treffpunkt der Besucher aus aller Welt. Ganz in der Nähe befindet sich der andere bedeutende Platz Brügges: der Burgplatz. „Ich kenne keine Plätze in europäischen Städten, wo fast alle verschiedenen Architekturstile vertreten sind. Und das fängt an in der Ecke mit der Basilika des Heiligen Blutes. Romanisches Gebäude aus dem 12. Jahrhundert. Daneben gibt es was Gotisches, das Rathaus, das älteste Rathaus von Belgien und des historischen Flandern. Und daneben gibt es noch den damaligen Gerichtshof, Renaissance.“ Jean Pierre Drubbe hat Recht. Hier gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel das Stadtwappen, das unter anderem auch die Farben der deutschen Hanse trägt: Rot und Silber. Brügge an einem Tag? Das funktioniert nicht. Hinter jeder Ecke steckt etwas Neues.

In diesem Haus befand sich vor langer Zeit ein Fischgeschäft. Und heute? „In Brügge gibt’s mehr als 50 Schokoladengeschäfte.“ Schließlich wurde die Praline in Belgien erfunden. Rund um diese Entstehungsgeschichte, die „Choco-Story“ informiert ein privates Schokoladenmuseum von den Aztheken bis zu den belgischen Praliniers. In Belgien habe man sich auf Pralinen spezialisiert, erklärt Ruben Alossery, die kleinen Schokoladen. Brügge, sagt er, sei seit dem 17. Jahrhundert mit der Schokolade verbunden. Das lang erworbene Wissen wird hier Kindern und Erwachsenen gleichermaßen anschaulich vermittelt. Die Tradition des Bierbrauens ist die zweite Spezialität der Belgier.

Bier sei der Beweis für Gottes Liebe, dass er uns glücklich machen wolle. Den Ausspruch Benjamin Franklins nehmen die Brügger offenbar ganz wörtlich. Achim Vandenbussche betreibt ein Restaurant, in dem er Bier nicht nur ausschenkt, sondern er kocht auch damit. 75 verschiedene Sorten, je nach Kochrezept, kommen zum Einsatz. Natürlich kann man’s auch trinken.

Wenn es Nacht wird in Brügge, sollte man sich von Einheimischen einen Tipp geben lassen, wo man sonst noch einkehren kann. Zum Beispiel in dieses Künstlerlokal, in dem der Chef selber kocht. Spätestens nach dem Essen, wenn die Plätze und Gassen ruhiger geworden sind, lohnt sich ein Verdauungsspaziergang entlang der Grachten dieser alten, malerischen Stadt Brügge.

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