über 30 JahreIm Februar 1981 wurde unser erster Film für das Fernsehen gedreht. Mit dem Titel „Jeder braucht ein Du“ portraitierte dieser 30-minütige Film die engagierte Hilfe von Laien für psychisch Kranke. Realisiert wurde der Film für die Redaktion „Gott und die Welt“ im Auftrage des Westdeutschen Rundfunks.

Es folgten seit dem viele weitere spannende Dokumentationen und Reportagen für die unterschiedlichsten Redaktionen und Sender. Mehr dazu auf diesem Portal.
SWR

Bad Windsheim

Wir sind in Mittelfranken – genauer gesagt dort, wo sich die beiden Naturparks Steigerwald und Frankenhöhe treffen – in Bad Windsheim.

Fachwerkhäuser, die typischen bayerischen Kirchen und ein schmuckes Rathaus – so präsentiert sich der Kurort seinen Besuchern. Einst war Windsheim eine freie Reichsstadt, das historische Erbe ist heute noch an diesen sehenswerten Gebäuden der Altstadt zu erleben. Reichsstädte waren direkt dem Kaiser unterstellt und hatten dadurch besondere Privilegien. Die Neugestaltung des Marktplatzes im Jahr 2000 führte zu einer kleinen archäologischen Sensation.
O-Ton Sabine Härtfelder, Stadtführerin: „Wir stehen hier vor einem unserer vier archäologischen Fenster. Im Rahmen der Bauarbeiten hat man viele archäologische Funde gemacht. Nachdem man die ersten beiden Skelette gefunden hat, hat man das ganze Areal hier unten archäologisch untersucht. Man hat einen ganzen Friedhof ausgegraben, insgesamt 45 Bestattungen aus der Zeit vom 8ten bis 10ten Jahrhundert, zwei mittelalterliche Latrinen. Wenn die Archäologen heute mittelalterliche Latrinen finden, sind es wahre Fundgruben.“
Tongefäße und Mauerreste liegen hier fast im Verborgenen.
Am Stadtrand befindet sich die Franken-Therme. Seinen besonderen Ruf hat der Kurort nämlich seinen Heilquellen zu verdanken.
O-Ton Hubert Seewald: „Ja, in Bad Windsheim haben wir sowohl Thermal- als auch Trinkquellen. Die Thermalquellen speisen unsere Badelandschaft. Unsere Trinkquellen, hier zum Beispiel ist die St. Anna-Quelle, sind besonders geeignet für Gäste, die Magenprobleme haben, Darmprobleme haben, und Gäste, die unter Eisenmangel leiden.“
Ein Salzsee in Bayern – das gibt es doch gar nicht. Doch – in Bad Windsheim. Hier liegt der einzige Salzsee sogar in ganz Deutschland. Ein 12 Meter dicker Salzstock ganz in der Nähe liefert die notwendige Sole.
O-Ton Hubert Seewald: „Wir nutzen diesen Salzstock, indem wir ein Loch nach unten bohren, dort Heilwasser nach unten schicken. Dieses Heilwasser reichert sich komplett mit Sole an, sodass wir die gleiche Wasserkonzentration oder Salzkonzentration wie im Toten Meer bekommen.“
Er ist also weniger ein Badesee als vielmehr eine Ruheinsel, in der der Körper im wohltemperierten Wasser liegt, entspannt und die heilenden Kräfte wirken lässt. Eine ganz andere Art der Entspannung wartet im Inneren der Therme.
O-Ton Masseurin „Sie werden jetzt vorher von mir schön eingeölt, dann in die Handtücher eingewickelt und dann in den schwerelosen Zustand versetzt. Das ist ganz entspannend für die komplette Muskulatur.“
Bei gedämpftem Licht und eingepackt in große Tücher ruht der Kurgast nun auf einem Wasserbett. Wie fühlt sich das wohl an?
O-Ton Kurgast: „Sehr entspannend, als wäre man schwerelos.“
So geht ein Tag schnell vorbei – genau das richtige für die kalte Winterzeit. Direkt am Südrand der historischen Altstadt liegt eine weitere Sehenswürdigkeit: das fränkische Freilichtmuseum. Auf 50 Hektar landschaftlicher Fläche zeigt das Museum anhand von mehr als 100 originalgetreu wieder aufgebauten, historischen Gebäuden das Leben, Wohnen und Wirtschaften der ländlichen Bevölkerung Frankens vom Spätmittelalter bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Das Museum lebt. Es wird die historische Landwirtschaft und Nutztierhaltung mit Pferden, Rindern, Ziegen, Schafen, Schweinen und Federvieh betrieben. So hat man das Gefühl, das bäuerliche Leben hautnah mit erleben zu können. Durch ‘s Museumsgelände fließt die Aisch und speist die Weiher am Wirtshaus mit Frischwasser. Gastwirt Karl Renecker züchtet dort Karpfen.
O-Ton Karl Renecker, Gastronom: „Das Besondere ist, dass diese Weiher wenig Morast haben und sehr sandig sind, sodass dieser Karpfen hier sich in diesen Weihern wohl fühlt. Diese Karpfen sind jetzt dreijährig. Und im ersten Jahr wiegen sie so 300 Gramm, im zweiten Jahr dann 400-500 Gramm. Und im dritten Jahr erreichen sie dann die Schlachtreife. Das sind so zwei bis zweieinhalb Kilogramm. Also der Klassiker ist der. Aber wir machen auch „Karpfenfilet“, und verschiedene andere Variationen.“
Den leckeren Fisch gibt ‘s im Wirtshaus am Museumsdorf in vielen Variationen: als „Gebackenen Karpfen“, als „Karpfen blau“ oder als Filet - und übrigens zu jeder Jahreszeit.


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