über 30 JahreIm Februar 1981 wurde unser erster Film für das Fernsehen gedreht. Mit dem Titel „Jeder braucht ein Du“ portraitierte dieser 30-minütige Film die engagierte Hilfe von Laien für psychisch Kranke. Realisiert wurde der Film für die Redaktion „Gott und die Welt“ im Auftrage des Westdeutschen Rundfunks.

Es folgten seit dem viele weitere spannende Dokumentationen und Reportagen für die unterschiedlichsten Redaktionen und Sender. Mehr dazu auf diesem Portal.
SWR

Bad Aibling

Gemütlich schlängelt sich die Mangfall durch das bayerische Voralpenland und fließt mitten durch das rund 18.000 Einwohner zählende Bad Aibling. München ist nur gut 55 Kilometer entfernt.

Wir sind im ältesten Moorbad Bayerns. Das „schwarze Gold“ – wie das gesundheits-fördernde Heilmittel genannt wird, machte den Kurort weit über die Grenzen des Freistaates bekannt. Viele gesundheitsbewusste Gäste kommen deshalb auch im Winter nach Bad Aibling. Der Kurort hat sich darauf eingestellt. Denn: zunehmend sind Gesundheitsurlaube gefragt, um die persönliche Vitalität zu fördern und zu erhalten.
Im Herzen der Stadt liegt der Kurpark – der von dem kleinen Flüsschen Glonn durchflossen wird. Mit seinem Moorgarten genießt man die Ruhe und Bewegung auch im Winter.
So wundert es nicht, das auch die Fans von Tai Chi die Ruhe und Entspannung des Kurparks suchen. Tai Chi ist eine über sechshundert Jahre alte chinesische Bewegungskunst. Die Übungen werden entspannt, langsam und gleichmäßig fließend ausgeführt. Diese “Meditation in Bewegung” kann im Prinzip von jedem praktiziert werden – und ist an kein Alter gebunden.
Einblick in die Geschichte des Kurortes gibt uns das direkt am Kurpark gelegene Heimatmuseum. Eine Ausstellung zeigt Werke des Malers Wilhelm Leibl. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Realismus in Deutschland. Auch die Stube, in der er um 1873 gelebt und gearbeitet hat, ist mit viel Liebe zum Detail erhalten geblieben. Ebenfalls sehenswert ist die vollständig rekonstruierte Werkstatt eines Fassbinders.
Wir bleiben noch etwas in der Geschichte von Bad Aibling. Um das Jahr 1838 sorgten die naturheilkundlichen Untersuchungen des bayerischen Gerichtsarztes Desiderius Beck für die erste Aufmerksamkeit auf die gesundheitsfördernde Wirkung des Moores. Der Arzt machte das Moor rund um den oberbayerischen Ort medizinisch nutzbar.
O-Ton Maximilian Panradl (Moorspezialist) “Im Hintergrund das Becken ist also zur Befüllung hergerichtet. Da wurde Moorabbau betrieben, dann außenrum demmig gemacht, Wasserdichte und in die Becken wird also der Moorschlamm wieder eingefüllt und wächst wieder.“
In der Therme der Stadt kann man sich von der heilenden und wohltuende Wirkung des Moores überzeugen lassen. Hier findet die gestresste Seele Ruhe und Regenration. Ruhe finden die Besucher im Entspannungsraum. Aber die moderne Therme hat noch mehr zu bieten. Das staatlich anerkannte Heilwasser wird aus nahezu 2300 meter tiefe gewonnen und dem Badewasser zugefügt.
Nach so viel Erholung geht es raus in die Natur. Und da steht etwas besonders auf dem Plan: Eine Wanderung mit Lamas.
O-Ton Adlmaier “Das ist der Conte, Conte von Embers und der hat auch einen schnen Nachnamen. Ich gebe ihnen mal das Ende und mal vorne nehmen und dann mit ihm anfreunden.“
Lamas sind sensibel. Ihre beruhigende Art überträgt sich auf den Menschen.
Nach dieser spannenden Wanderung soll der Tag mit einem stilvollen Essen ausklingen. Aber nicht irgendwo, sondern in einem über 1400 Jahre altem Schloss. Die Grundmauern des Anwesens stammen aus der Zeit der Karolinger, etwa aus dem Jahr 600, und erlebten die dunkle Zeit des Mittelalters. Mit den Jahrhunderten verkommt das Schloss zunehmend, bis am 1. Mai 1853 Johann Lindner das geschichtsträchtige Anwesen für 200 Gulden erwirbt und mit viel Mut, Fleiß und Arbeit wieder aufbaut. Dort wo früher die alte Stadtwaage stand, kann heute der Gast sich seine Speisen individuell zusammenstellen und dann natürlich auch wiegen lassen. Die Speisen kommen dabei überwiegend aus dem Bio-Landbau. Ja und was wäre Bayern ohne sein Bier. Nur wenige Kilometer von Bad Aibling entfernt liegt der kleine Ort Maxlrain. Die alte Schlossbrauerei ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Seit immerhin 1636 wird hier Bier gebraut und natürlich auch getrunken.
Genießen, Entspannen und Bewegung – auch in der kalten Jahreszeit findet der Urlauber in Bad Aibling genügend Gestaltungsmöglichkeiten für seinen Urlaub.


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