über 30 JahreIm Februar 1981 wurde unser erster Film für das Fernsehen gedreht. Mit dem Titel „Jeder braucht ein Du“ portraitierte dieser 30-minütige Film die engagierte Hilfe von Laien für psychisch Kranke. Realisiert wurde der Film für die Redaktion „Gott und die Welt“ im Auftrage des Westdeutschen Rundfunks.

Es folgten seit dem viele weitere spannende Dokumentationen und Reportagen für die unterschiedlichsten Redaktionen und Sender. Mehr dazu auf diesem Portal.
MDR

Stadtportrait Brüssel

Brüssel: wer diese Stadt kennen lernen will, tut das am besten zu Fuß. Beginnen sollte man mit einem Besuch des prächtigen Marktplatzes.

Der Grand Place, ein Schmuckstück aus Gold und Stein zeugt mit seinen mächtigen Zunfthäusern von der historischen Bedeutung der belgischen Metropole.

Direkt am Platz liegt das erst vor zwei Monaten eröffnete Schokoladenmuseum. Von den prächtigen Kacheln im Eingangsbereich noch fasziniert, lernen wir eine Spezialität kennen: die brüsseler Pralinen. Die Aufforderung zum Naschen inklusive. Hier erfährt man alles über die Herstellung von Schokolade und Pralinen. Da mag manch einer hier frustriert daran denken, wie er die lecker erworbenen Pfunde wieder loswerden soll. Vorbei kommt man an den süßen Sachen allerdings nicht. Pralinengeschäfte gibt es in Brüssel fast so viele Pommesbuden.

Nur ein paar Schritte vom Grand Place entfernt liegt das vielleicht bekannteste Wahrzeichen Brüssel: das Manneken Pis. Allerdings ist es nicht so leicht das winzige Kerlchen sofort zu entdecken, zu groß ist das Interesse an dem kleinen Bronzejungen.

(O-Ton Wirt)

Nach dieser absolut glaubhaften Erklärung trinken wir erst mal ein typisch belgisches Bier. Über 500 verschiedene Sorten Bier werden in Belgien gebraut. Ein ganz besonderes in der Brauerei Dijon.

(O-Ton Braumeister)

Für den deutschen Biergeschmack sind die Apfel-, Kirsch- und Himbeersorten doch arg gewöhnungsbedürftig. Der Kellermeister schenkt uns hier ein Johannisbeerbier ein, das als Aperitif zu trinken ist. Dann schmeckt es wunderbar.

(O-Ton Braumeister)

Nach so viel Bier haben wir Hunger bekommen und da bietet Brüssels Altstadt eine Vielzahl von urigen Restaurants, in denen man vor allem hervorragend Fisch essen kann. Schon direkt am Eingang kann man sich Appetit holen und dem Kellner beim Öffnen frischer Austern zuschauen.

Entspannen kann man sich in den vielen guten Stadthotels in Brüssel. Das beste unter den guten ist sicher das Hotel Conrad. Eine weitere Attraktion bietet das Straßenbahnmuseum, indem Bahnen aus allen Jahrzehnten zu bestaunen sind. Jeden Sonntag schlüpfen die Straßenbahnfahrer in ihre historischen Uniformen und holen die liebevoll restaurierten Bahnen aus dem Depot und bieten Stadtrundfahrten der besonderen Art an. Selbstverständlich auch hier unter fachkundiger Führung.

(O-Ton Stadtführer)

In den offenen Wagen erleben wir an diesen Sonntag das ganz besondere Straßenbahnfeeling. Ein letzter Höhepunkt unseres Besuches: Sacre Coeur. Nein, wir haben uns nicht verfahren, sondern sind im Brux Park im Freilichtmuseum der besonderen Art. Hier huldigt man dem europäischen Gedanken und hat großartige Bauten und Wahrzeichen der EU-Länder zu einem Europa im kleinen zusammen getragen. In Brüssel schlägt wahrlich das Herz Europas.